Aufgabe und Selbstverständnis – AGMuD

Aufgabe und Selbstverständnis

Die AGMuD ist eine Arbeitsgruppe der Länderkonferenz Medienbildung. Sie setzt sich aus den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesmedienzentren sowie je einem beisitzenden Vertreter des Medieninstituts der Länder (FWU) und des Bundesarbeitskreises Medien (BAK) zusammen. Die wesentlichen Aufgaben der Arbeitsgruppe sind:

  • Weiterentwicklung eines einheitlichen Daten-Austauschformats für Bildungsmedien (LOM-EAF).
  • Pflege der bundeseinheitlichen, auf die Anforderungen von Schule und Bildungsarbeit abgestimmten Sachgebietssystematik.
  • Pflege und Fortentwicklung des kontrollierten Schlagwortverzeichnisses.
  • Bereitstellen von Datensätzen für die Online-Distribution von Medien.
  • Definition und Fortschreibung technischer Standards für Medien-/Computereinsatz in der Schule.
  • Entwicklung von Kriterien für Begleitmaterialien und deren Einarbeitung in die Datenbank Bildungsmedien.
  • Mitwirkung bei der Entwicklung von Lizenzmodellen und Fragen der Medienkonfektionierung.

    Zur Notwendigkeit der Dokumentation von Mediendaten

    Die kommunalen und staatlichen Medienzentren in Deutschland verfügen über umfangreiche, inhaltlich sehr breit angelegte Verleiharchive audiovisueller Medien für den Unterricht und die außerschulische Bildungsarbeit. In jüngster Zeit kommen weitere Distributionswege wie der Erwerb von Kreis- und Landeslizenzen sowie die Online-Distribution hinzu. Bei mehreren tausend Titeln im Angebot sind aussagekräftige, kundenorientierte Informationen eine unabdingbare Notwendigkeit. Das Erschließen und Bereitstellen der entsprechenden Daten ist eine aufwändige und komplexe Tätigkeit, die in jedem Medienzentrum geleistet werden muss. Da die Bestände der Medienzentren zu 50% bis 70% identisch sind, bietet es sich an, einheitliche Datenstrukturen zu schaffen und die Medien arbeitsteilig zu erschließen.