Multilinguale Produktionen

In der laufenden Praxis stellt sich sowohl bei einigen Produzenten, wie auch Distributoren die Frage danach, wie sinnvoll mit mehrsprachigen Produktionen umgegangen werden kann. Dies betrifft einerseits die Verwaltung und ggf. automatische Erschließung von Medien, als auch die Handhabbarkeit der Medien durch die Endkunden. Dazu im Folgenden ein Vorschlag, dessen Grundansatz nicht nur für Sprachvarianten sondern letztlich ebenso für HD-Varianten Verwendung finden kann

  • TOM-Produktionen erhalten im Fall von Multilinguale Produktionen auf oberster Ebene einen weiteren Unterordner mit der Bezeichnung  variants.
  • In diesen Ordner werden für jede Variante eines Mediums (hier: Sprachvarianten) Unterordner angelegt, welche mit einem Unterstrich beginnen und mit dem jeweiligen zweistelligen Sprachcodes nach ISO-639-1 (siehe z.B. http://www.zvab.com/pages/sellerSprachkuerzel.jsp ) bezeichnet werden – also z.B. mit _fr für Französisch oder _en für Englisch.
  • Der Ordner muss eine autark lauffähige Variante des Mediums darstellen, sodass das Zippen jeweils eines Variantenbaums zu einem vollständig lauffähigen TOM-Medium führt (Partieller Download). Der Variantenordner enthält also wiederum (rekursiv) die TOM-Ordner
  • Deshalb darf die index.html auf der obersten Ebene nur als „monodirektionales“ Sprachmenü gestaltet sein, zu welchem nicht aus den einzelnen (Sprach-)varianten zurückverwiesen wird, da ein User bei Nutzung eines partiellen Downloads sonst eine Fehlermeldung bekäme.

Damit ergäbe sich für ein einfach aufgebautes multilinguales TOM-Medium eine Struktur wie folgt (# wird hier nur als Ordner-Symbol verwendet, bitte nicht als Dateibezeichnung nutzen):

# 55xxxxx           [DaBi-Signatur als Ordnerbezeichnung gemäß TOM]

index.html         [Hierher nicht aus Varianten rückverlinken!]

#bild

#menue

#video

#material

#variants

#_en

index.html

#bild

#menue

#video

#material

#_fr

index.html

21. März 2014 von Boris Bockelmann
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